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Annika Markgraf

Honey, Joschi und Annika Geboren im Jahr 1981, fand ich wie so viele andere, den Weg zu den Pferden im Grundschulalter. Einige Ponyhofurlaube und Jahre später bekam ich dann meine ersten Pflegeponys. Diese Ponys waren allesamt schlecht ausgebildet und verritten, aber man arrangierte sich.


Irgendwann traf ich dann auf ein verstörtes junges Rennpony. Dieses Pony stellte mich vor immer neue Aufgaben. Es war unruhig beim Putzen, ging ständig durch und ohne Ablongieren ging gar nichts. Mit viel Geduld und Ruhe, begann es mir zu vertrauen. So kam ich dazu andere Wege zu probieren, ich las viele Bücher und wir machten jeden Tag kleine Fortschritte - immer belächelt von den Stallkollegen.


Viele Jahre und Pflegeponys später bekam ich mein erstes Pony. Nein, eigentlich das erste Pony unserer Tochter: Ein junger Shetty-Wallach. Da ich ihn nicht reiten konnte und meine Tochter noch recht klein war, begann ich mit ihm zu arbeiten: Am langen Zügel und mit Zirkuslektionen.


Auf der Suche nach einem größeren Pony fanden wir dann unsere Honey. Als wir sie kennenlernten, war sie regelrecht verschüchtert und wirkte dadurch sehr brav. Wir wollten ein tolles Kinderpony, das auch mich artig durch den Wald tragen würde. Vom ersten Moment an, als wir sie sahen, war klar, dass wir sie zu uns holen würden.
Am Anfang war sie weit entfernt von dem, was wir eigentlich suchten. Sie brachte eine ganze Palette von Problemen mit: Sattelzwang, Angst vor Kindern, triebig, blieb nie stehen beim Aufsteigen, konnte nicht alleine ohne Pferdekumpels sein und vieles andere. Hatte ich beim Shetty schon erfolgreich die Zirkuslektionen mit dem Clicker begleitet, so nutzet ich den Clicker nun auch für Honey - mit beachtlichem Erfolg!


Durch diese kleine schwierige Stute begann ich auch mit anderen Pferden zu arbeiten. Zuerst half ich nur Freunden und Bekannten, die Probleme und Sorgen mit ihren vierbeinigen Freunden hatten. Doch immer öfter sprachen mich auch andere Leute an und baten mich, ihnen zu helfen. So entstand die Pferdeschule Weser- Ems

 

Meine Arbeitsweise

Die Basis meiner Arbeit stell die freiwillige Mitarbeit des Pferdes. Ich möchte versuchen die Aufgaben jeweils so zu stellen, das mein Pferd sie freiwillig leisten kann.

Akupunktur
Viele Probleme enstehen aus Unverständniss: Warum bleiben so viele Pferde beim Aufsteigen nicht stehen? Weil es viele gar nicht gelernt haben oder weil ihnen die nötige Balance fehlt, um das Aufsteigen auszugleichen.
Ich frage immer zuerst: Warum ist das so? Denn ohne die Ursache zu kennen, kann ich selten etwas ändern.

Den größten Teil meiner Arbeitsweise macht das Clickertraining aus.  Mit keiner anderen Methode haben wir die Möglichkeit einem Pferd genau in der richtigen Sekunde zu sagen: "Genau das meinte ich, sehr gut!" Pferde die mit Clickertraining gearbeitet werde, sind motivierter, denken selbstständig mit und lernen Dinge viel schneller als mit anderen Methoden.

 

Wichtig ist mir auch die ganzheitliche Betrachtung jedes Pferdes. Nicht nur die richtige und gut passende Ausrüstung ist ein unerlässlicher Baustein in der Arbeit mit Pferden, auch müssen Haltungsform, Herdenzusammenstellung und das Futter genau betrachtet werden. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen die Großes bewirken können.

 

Kennen Sie Pferdeflüsterer? Ich finde, wir sollten alle zu Pferdezuhörern werden. Denn nur wenn wir zuhören, ist ein harmonisches Miteinander von Pferd und Reiter möglich.

 

Durch diverse Kursbesuche zu verschiedenen Themen bildete ich mich weiter und besuche weiterhin laufend Fortbildungen und Seminare. So auch ein Seminar zur Stresspunktmassage um Muskelverspannungen aufzuspüren und zu behandeln. Zudem absolvierte ich eine Ausbildung als Pferdeakupunktur- Therapeutin und Mykotherapeutin für Tiere.



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Annika MarkgrafHoney und Annika

Jedes Pferd ist anders und jedes Pferd braucht seinen eigenen Weg. Viele Probleme haben ihren Ursprung in der Ausbildung des Pferdes. Oftmals werden Dinge von einem Pferd verlangt, die unnatürlich sind, aber dennoch als selbstverständlich gelten. Ich arbeite fast ausschließlich mit positiver Verstärkung. Meiner Ansicht nach gelangt man mit Ruhe und Geduld schneller ans Ziel als mit Druck und Strafe.

 

 

 

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